Presse 2013

22. September 2013 - Apfelfest mit Bauern- und Naturschutzmarkt

Der RBN hat zu seinem Apfelfest schon viele Besucherinnen und Besucher begrüßen dürfen - aber was ausgerechnet am Tag der Bundestagswahl, dem 22. September 2013, auf unser Gelände im Sülztal zwischen Untereschbach und Immekeppel strömte, kann mit Fug und Recht als Rekordbesuch bezeichnet werden.

Buntes Treiben an den Marktständen, es wurde gefachsimpelt, Streuobstwiesen-Äpfel probiert und frisch gepresster Apfelsaft gekostet, Pilze bestimmt, gemalt und gehämmert, Dachsbauten besichtigt, die Wiese hinterm Haus gesenst, Honig-Sorten probiert, Schafe gestreichelt, kleine Geschenke und Nützliches gekauft, über Bienen, Vögel, Tierschutz, Botanik und Landschaftspflege diskutiert oder sich gemütlich bei einer warmen Suppe, Grillwurst, Ziegenkäse, Kaffee und Kuchen gemütlich zusammengesetzt. Es war ein tolles Fest. Besten Dank an alle Interessierten, Besucher und Aktiven, die zu dem Gelingen beigetragen haben!

„Tag der offenen Tür“ beim Bienenzuchtverein Overath: Die Imker bieten jedes Jahr eine abwechslungsreiche Ausstellung rund um Bienenhaltung und Honiggewinnung im großen Tagungsraum im RBN-Haus an. Filmvorführungen zum Thema werden im Nebenraum gezeigt. Imker Udo Fontein informiert über die Varroa-Milbe, ein Parasit der Honigbiene. Unter dem Mikroskopist die kleine Milbe in Großformat zu sehen. Der Bienenzuchtverein Overath trifft sich einmal monatlich im RBN-Haus. Bienenhonig in verschiedenen Geschmacksrichtungen zum Probieren und zum Kaufen: In kleinen oder großen Gläsern, als Bonbon, Fitness-Getränk oder als Honig-Met. Arbeitsmaterial der Imker: Rähmchen mit Mittelwand aus Wachs und Werkzeug wie Stockmeißel, Besen zum Abkehren der Bienen von verdeckelten Waben und die Entdeckelungsabel zum Öffnen der Waben.

Quelle: Bergischer Naturschutzverein - Bilder: Oliver Frank

7. Februar 2013 - Mehr als Honig - mit neuen Imkerinnen und Imkern gegen das Bienensterben

In den Medien wird oft über das Bienensterben und seine Bedeutung für Natur und Landwirtschaft berichtet. Der neue Kinofilm "More than honey" zeigt drastisch die Ursachen und Folgen des weltweiten Bienensterbens, besonders mit Bildern aus der professionellen Bestäubungsimkerei in den USA. Es wird klar gezeigt, dass Bienen viel mehr sind als nur Honigproduzenten. Honig kann man importieren, Bestäubungsleistung nicht.

Wer diese Bilder sieht, sollte aber wissen: So wird bei uns nicht geimkert. Wir halten Bienen aus Interesse an den Tieren und aus Liebe zur Natur, nicht für maximalen Gewinn. Das ist mit Arbeit und dem Verzicht auf dubiose Medikamente verbunden, aber gut für Bienen und Honig. Natürlich werden auch heimische Imker nicht von Verlusten verschont, sie begrenzen sie aber durch konsequente Wabenhygiene und gezielte Eingriffe gegen die Varroa-Milben. Vermehrung eigener Völker und Freunde im Verein helfen, Verluste auszugleichen.

Der Überalterung der Imker wirken wir durch die Förderung neuer Imker entgegen. So ist die Zahl der Imker und die Zahl der betreuten Bienenvölker im Bergischen Land wieder angestiegen. Der Bienenzuchtverein Overath hat nun 51 Mitglieder und das sind nicht nur alte Herren. Auch immer mehr Frauen haben die Bienenhaltung als naturnahes Hobby entdeckt und imkern erfolgreich. Neuimker (auch ältere) werden vom Verein besonders gefördert und auf Wunsch von erfahrenen Paten betreut. Für 2013 ist die Zusammenarbeit mit der Volkshochschule geplant, damit die theoretischen Kenntnisse mit der Praxis am Bienenvolk verknüpft werden können. Wer Interesse an dieser schönen und nützlichen Tätigkeit hat, wende sich an den BZV Overath, einen der dort genannten Imker oder an den Vorsitzenden Heinrich Hausstätter, Tel. 02207-4166.

Quelle: Mitteilungsblatt Overath - Autor: Armin Kureck - Bilder: Oliver Frank